Die Testwässerungen zeigten auf, wo die Wässerung bereits gut funktioniert und wo Nachjustieren nötig ist. So wurden Grabenränder an zwei Abschnitten erhöht, damit das Wasser an den gewünschten Stellen in die Wiesen fliesst. Eine neue Staumauer ermöglicht die Wässerung eines Wiesenabschnitts, der zu hoch liegt, um ohne Stauung gewässert zu werden. Anpassungen bei einem Verteilbauwerk verhindern, dass gestautes Wasser zurückfliesst, bevor es in die angrenzenden Wiesen austritt. Mit diesen baulichen Optimierungen kann nun in eine zweite Testphase gestartet werden, um ein auf die ökologischen Ziele ausgerichtetes Bewässerungsregime auszuarbeiten.
Teichsanierung (April 2025)
Beim Bau des Kanalnetzes wurden auch zwei ablassbare Teiche erstellt, die mit Lehm abgedichtet wurden. Eine der Mulden erwies sich jedoch als undicht. Deshalb wurde eine Folie unter der Lehmschicht eingebaut. Seit Mitte April füllt sich der Teich nun wieder problemlos und steht somit für die Förderung verschiedener seltener Pflanzenarten zur Verfügung.
Testbetrieb Wässerwiesen (ab Januar 2025)
Mit systematischen Wässerungstests gilt es im Jahr 2025 herauszufinden, wie sich das in den vergangenen Jahren erstellte Bewässerungssystem verhält. Wieviel Wasser gelangt wohin? Welche Anpassungen wie z.B. Staumäuerchen und Pflugfurchen braucht es, um alle gewünschten Flächen zu wässern? Die Erkenntnisse aus der Testphase werden in die Planung des zukünftigen Bewässerungsregimes einfliessen. Dabei liegt der Fokus darauf, unsere verschiedenen Zielarten optimal zu fördern.
Die Reparaturarbeiten am Wasserschöpfrad konnten Anfang November 2024 abgeschlossen werden. Das Rad ist nun mit einer verstärkten Achse ausgerüstet, die Rechenanlage zum Schutz vor Treibgut ist ausgebaut. Nun steht dem Start in die Betriebsphase des Projekts "Wässerwiesen im Hundig" nichts mehr im Weg.
Reparatur Wasserschöpfrad (September 2024)
Der Start der Betriebsphase wurde durch einen Defekt des Wasserschöpfrads verzögert. Eine Verformung der Achse brachte das Rad im Herbst 2023 zum Stillstand. Nach vertieften Abklärungen zu möglichen Ursachen und Lösungen wird das Rad im September 2024 repariert.
Ein Themenweg für die Wässerwiesen (August 2024)
Am 31. August 2024 wurde der Themenweg rund um die Geschichte und Natur der Wässerwiesen Hundig mit einem kleinen Einweihungsfest offiziell eröffnet. Über 20 Infotafeln geben Einblick in die historischen Hintergründe der Wässerwiesen sowie die Pflanzen und Tiere, die im Hundig einen geeigneten Lebensraum finden. So beleuchtet der Themenweg die Bedeutung der Wässerwiesen für Mensch und Natur, früher und heute.
Unterrichtsmaterial für Primarschulklassen (März 2024)
Die Wässerwiesen im Hundig können ab sofort von Primarschulklassen erkundet werden. Dies dank den Schuldossiers, die von der Rucksackschule erarbeitet wurden. Die Unterlagen können hier heruntergeladen werden.
Abschluss Bauphase (Ende Juni 2023)
Die gesamte Infrastruktur für die Wiesenbewässerung (Wasserschöpfrad, Bewässerungskanäle und Verteilbauwerke) steht und ist in Betrieb. Jetzt geht es darum ein passendes Bewässerungsregime zu finden und die Steuerung des Wasserschöpfrades einzustellen.
Bau Wasserschöpfrad und Etappe B (Mai bis November 2022)
Seit Mai 2022 laufen die Bauarbeiten für das Wasserschöpfrad und die Kanäle. Ende der Bauzeit ist voraussichtlich November 2022. Im 2023 kann das erste reguläre Bewässerungsjahr beginnen!
Umsetzung Phase 2: Wasserschöpfrad und Etappe B, 2020
Aus der Testphase liegen Beobachtungen und Messungen vor. Diese fliessen in die Detailplanung des Wasserschöpfrades, des Zulaufkanals sowie der Kanäle und Verteilbauwerke der Etappe B ein. Mittels Ausschreibung wird ein Wasserradbauer gesucht. Anschliessend findet die Planung des Wasserschöpfrads und Funktionstests an einem Modell statt.
Gleichzeitig geschieht auch etwas für die Artenförderung: Für erdbewohnende Bienen steht nun ein Sandhaufen unter einem der Hochspannungsmasten zum nisten bereit.
Etappe A gebaut, Testphase läuft (Sommer+Herbst 2019)
Die ersten Wässerversuche fanden statt. Während den Wiesenwässerungen wird Glattwasser in den Hauptkanal gepumpt und von dort gelangt es in den Seitengraben. Mit kleinen Verteilgräben und Staubrettern ist das Wässerteam dabei die Wasserverteilung auf der glattnahen Wässerwiese zu optimieren. In der hinteren Wiese wurden zuerst keine Versuche gemacht. Dort haben sich im neu erstellten "Grabenteich" Gelbbauchunken und Kreuzkröten zum Laichen niedergelassen. Die Kaulquappen sollten sich ohne Wässerstörung entwickeln können. Erst als daraus kleine Kröten und Unken entstanden sind, wurde auch im hinteren Teil getestet.
Bau Etappe A (Februar bis Mai 2019)
Impressionen aus der Bauzeit der Kanäle, Verteilbauwerke und Dämme der Etappe A (Teststrecke). Die Dämme an den Wässerwiesengrenzen sind nötig, damit sicher kein Bewässerungswasser in die angrenzenden Parzellen (Trockenwiesen, Hundigstrasse, Gasverteilstation) läuft.